
Mit einem überzeugenden 3:1-Auswärtssieg gegen Glattfelden startet der FC Oberglatt erfolgreich in die Rückrunde. Die Mannschaft von Trainer Joël Dakouri zeigte von Beginn an eine konzentrierte und engagierte Leistung und konnte so den Schwung aus der Vorbereitung optimal mitnehmen.
Bereits in der 4. Minute ging Oberglatt nach einer gelungenen Balleroberung und einem schnellen Umschaltmoment mit 1:0 in Führung. Das Team setzte die taktischen Vorgaben konsequent um und dominierte das Spielgeschehen. „Wir sind sehr gut ins Spiel gestartet und haben das umgesetzt, was wir besprochen hatten – nämlich den Gegner sofort unter Druck zu setzen und schnell umzuschalten. Das ist uns sehr gut gelungen“, so Joël nach dem Spiel.
Nach dem frühen Führungstor übernahm Oberglatt die Kontrolle und liess defensiv nichts anbrennen. In der 20. Minute erhöhte man nach einem Eckball verdient auf 2:0. „Dieses Tor hat Ruhe in unser Spiel gebracht“, erklärt der Coach. Mit diesem Vorsprung ging es in die Halbzeitpause.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Oberglatt spielbestimmend. Die Gastgeber kamen kaum zu zwingenden Chancen, während Oberglatt immer wieder mit schnellen Vorstössen gefährlich blieb. In der 70. Minute wurde es kurz hektisch: Ein Missverständnis zwischen Torhüter und Abwehr führte zu einem Elfmeter für Glattfelden, der zum 2:1-Anschlusstreffer verwertet wurde. Die Antwort folgte jedoch prompt: In der 80. Minute stellte Oberglatt den alten Abstand wieder her und entschied die Partie mit dem 3:1 endgültig.
Neben dem verdienten Sieg gab es für Trainer Joël noch weitere positive Aspekte: „Am meisten freut mich, dass die Mannschaft wieder lebt und wir uns auf dem Platz schnell gefunden haben. Mit Bruce, Dominik und Eric haben wir drei neue Spieler dabei, die sich nahtlos eingefügt haben.“ Besonders erfreulich sei auch der Einsatz aller Spieler gewesen – ob Startelf oder Joker, jeder habe sich voll eingebracht. „Wir waren wirklich ein Team – und auch neben dem Platz wachsen wir wieder zusammen.“
Trotz des gelungenen Auftakts sieht der Coach noch Entwicklungspotenzial: „Was unser Spiel betrifft, müssen wir uns auf dem Platz noch besser kennenlernen. Es dauert einfach, bis jeder die Laufwege des anderen kennt. Aber mit den Spielen und Trainings wird das kommen.“ Die hohe Trainingspräsenz sei ein gutes Zeichen, um als Team weiter zu wachsen.
Mit Blick auf den weiteren Verlauf der Rückrunde bleibt der Trainer gelassen, aber ambitioniert: „Es ist immer einfach zu sagen, man will dieses oder jenes erreichen. Für uns ist wichtig, dass wir als Mannschaft zusammenwachsen und alle dabei sind. Wir haben sehr viel Potenzial im Team, und wenn jeder bei 80, 90 Prozent ist, können wir viel erreichen. Wir nehmen Spiel für Spiel – und dann schauen wir, wo wir am Ende stehen. Wichtig ist, dass wir eine gute Rückrunde spielen, damit wir den Vibe mit in die nächste Saison nehmen können.“
Der Grundstein dafür wurde jedenfalls mit dem Sieg gegen Glattfelden gelegt.